Mittwoch, 22. Oktober 2014

Ausflug Wismar / Lübeck 2014


Wenn das Wetter so nass, stürmisch und ungemütlich ist wie heute, bleibe ich am liebsten daheim und schaue mir Fotos von schöneren Tagen an. Im August habe ich mir zum ersten Mal Wismar ein wenig ausführlicher angeschaut und auf dem Rückweg nach Hamburg war auch noch Zeit für ein Stück Marzipantorte im schönen Lübeck. 


Wie ihr schon mitbekommen habt, treibe ich mich ja öfter mal in Mecklenburg herum. Meistens eher in Schwerin, aber da Schwerin an Schwimmbädern leider nicht ganz so viel zu bieten hat, ging es bisher zum Schwimmen in den letzten Jahren immer nach Wismar. Letzten Winter war es eines Sonntags aber so voll, dass wir beschlossen vorher noch eine Runde in die Stadt zu fahren, um etwas zu essen. Es war bereits dunkel und es regnete in Strömen. Und trotzdem gefiel mir das, was ich auf der Suche nach einem Restaurant sah, außergewöhnlich gut. Von nun an ging ich meinem Freund damit auf die Nerven, dass wir uns doch Wismar auch mal bei Tag anschauen könnten. 



Am Ende haben wir dann aber doch nie die Zeit dazu gefunden. Bis wir im August sowieso mal wieder in Mecklenburg waren und vor der Heimfahrt noch einen Abstecher ins Schwimmbad eingeplant hatten. Wir standen schon an der Kasse des Schwimmbads, als wir bemerkten, dass wir beide nicht so richtig Lust hatten unsere Schwimmpläne tatsächlich in die Tat umzusetzen. Also schauten wir uns endlich mal Wismar bei Tag an. 


Erst schlenderten wir ein wenig am Hafen entlang, ich aß ein Fischbrötchen und machte gefühlte tausende von Möwenfotos. Jetzt wohne ich ja doch schon eine ganze Weile im Norden und trotzdem muss ich immer noch ständig Möwen knipsen. Ob das wohl jemals aufhört? Anschließend haben wir uns dann mehr so in Richtung der Einkaufsstraßen bewegt. Da wir wieder sonntags in Wismar waren, hatten die Geschäfte geschlossen und man konnte sich voll und ganz darauf konzentrieren die hübschen Häuser anzuschauen. Ich möchte auf jeden Fall noch einmal wiederkommen und mir noch ein wenig mehr von der Stadt anschauen. 







Auf dem Rückweg nach Hamburg haben wir dann auch noch einen kurzen Abstecher nach Lübeck gemacht. Die ganze Zeit, in der ich in Hamburg gewohnt habe, wollte ich immer mal einen Tagesausflug nach Lübeck machen. Das habe ich zwar nun nicht ganz geschafft, aber immerhin blieb ein wenig Zeit, um das Holstentor anzuschauen, etwas durch die Stadt zu schlendern und anschließend ein Stück Marzipantorte zu essen. 



Montag, 20. Oktober 2014

Rückblick am Montag - Nr. 88


Gehört: einen tollen Reisebericht
Gelesen: weiterhin "Inferno" von Dan Brown
Gesehen: "Grey's Anatomy" und "Gilmore Girls"
Getan: meine ersten Tage als Master-Studentin genossen
Gegessen: einen sehr leckeren Spätzle-Brokkoli-Blumenkohl-Auflauf
Getrunken: Wasser, Kaffee und eine Cola light
Gedacht: "Wie schön der Himmel momentan abends meist ausschaut!"
Geärgert: über meine Schusseligkeit und die Unzuverlässigkeit anderer Leute
Gefreut: über die ersten Unternehmungen mit neuen Leuten in der neuen Stadt
Gekauftnur Lebensmittel
Gestaunt: wie schnell man sich an das Studentenleben wieder gewöhnt

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Bücher im September 2014

Einerseits hatte ich im September viel zu erledigen und zu organisieren, andererseits habe ich im September aber meine drei Wochen Sommerurlaub nehmen können. Und das hat sich sehr positiv auf die Anzahl meiner gelesenen Bücher ausgewirkt. Ich möchte gar nicht wissen, wie viel ich gelesen hätte, wenn kein Umzug in eine neue Stadt angestanden hätte. Aber so oder so, bin ich sehr zufrieden!


"Kirschroter Sommer" von Carina Bartsch
Emely freut sich sehr, als ihre beste Freundin Alex beschließt ebenfalls in Berlin zu studieren wie sie. Nur einen Haken hat die ganze Sache. Alex wird bei ihrem Bruder Elyas einziehen. Elyas, der vor vielen Jahren ihre erste große Liebe war und ihr dann das Herz brach. Und als wäre das nicht schon Aufregung genug, bekommt sie auch noch Mails von einem heimlichen Verehrer namens Luca. 
"Kirschroter Sommer" war eine schöne locker, leichte Geschichte für zwischendurch. Obwohl ich zu der Zeit eigentlich gar keinen Kopf für das Lesen eines Buchs hatte, konnte mich dieses Buch trotzdem immer wieder fesseln. Bis zum Ende fand ich das Buch wirklich top. Leider hat mir das Ende selbst dann so gar nicht gefallen. Es spricht ja nichts gegen ein offenes Ende, aber hier fand ich es unpassend. Das hätte man besser lösen können! Ansonsten aber wirklich eine schöne Geschichte!


"Sieben Minuten nach Mitternacht" von Patrick Ness und Siobhan Dowd
Conor lebt zusammen mit seiner krebskranken Mutter. Da sie häufig sehr schwach ist, kümmert sich Conor um den Haushalt. In der Schule wird er von einigen Jungs immer wieder geärgert, doch jede Hilfe, die ihm angeboten wird, lehnt er ab. Eines Nachts taucht um sieben Minuten nach Mitternacht an Conors Fenster ein riesiges Monster auf. Doch er hat keine Angst. Conor fürchtet sich vor einem ganz anderen Albtraum.
Dieses Buch war mal etwas ganz anderes. Aber es ist ein Buch, was mich wohl innerlich noch eine Weile begleiten wird. Ein Jugendbuch, das sich mit dem Thema Tod und dem Loslassen geliebter Menschen beschäftigt. Mir hat die Geschichte sowie die Zeichnungen sehr gut gefallen und wenn euch das Thema nicht abschreckt, dann kann ich euch dieses Buch sehr empfehlen.


"Mängelexemplar" von Sarah Kuttner
Karo verliert ihren Job, trennt sich von falschen Freunden und kurze Zeit später beendet sie schließlich die Beziehung zu ihrem Freund. Doch plötzlich merkt Karo, bisher immer voller Power und mitten im Leben stehend, dass sie all das nicht einfach so wegstecken kann. Plötzlich kommen die Ängste. Und als sie mit ihrem besten Freund seinen Geburtstag feiern will, landen die Beiden am Ende auf keiner wilden Party, sondern in der Notaufnahme.
Mein erster Roman von Sarah Kuttner und ich bin ganz positiv überrascht. Ich hatte das Buch tatsächlich als Mängelexemplar gekauft und mir gar nicht so viel davon erhofft. Ein paar Seiten brauchte ich schon, um mich an den etwas ungewöhnlichen Schreibstil zu gewöhnen, aber danach hat er mir umso besser gefallen. Ein Roman, bei dem man am besten einfach mal in der Buchhandlung ein wenig drin liest. Wenn euch der Stil gar nicht gefällt, lasst lieber die Finger davon. Ansonsten kann ich das Buch empfehlen, insbesondere wenn ihr Interesse am Thema Depressionen habt.


"Der Bilderwächter" von Monika Feth
Zwei Jahre lang wurde das Erbe von Ilkas Bruder Ruben nicht angerührt. Doch nun muss entschieden werden, was mit den Bildern des berühmten Malers geschehen soll. Doch kaum befasst sich Ilka mit der Thematik, geschieht ein Mord und Ilka steht ungewollt im Rampenlicht der Presse...
"Der Bilderwächter" ist der sechste Band der Jette-Thrillerreihe von Monika Feth. Ich verfolge die Reihe nun schon sehr lange und wollte natürlich auch den neuesten Band lesen. Dieser Band hat mir auch wieder sehr gut gefallen, was aber auch sicherlich daran liegt, dass mir die Figuren mittlerweile so sehr ans Herz gewachsen sind. Spannungsmäßig gibt es sicherlich Bände, die diesen hier deutlich überbieten können. Aber um die ganze Geschichte verstehen zu können, sollte man die Reihe sowieso auf jeden Fall chronologisch lesen.


"Die Achse meiner Welt" von Dani Atkins
Rachel ist gerade mit der Schule fertig und kurz davor ihr Wunschstudium zu beginnen, als bei einem Treffen mit Freunden ein schrecklicher Unfall passiert. Ihr bester Freund stirbt, sie selbst wird schwer verwundet und trennt sich einige Zeit darauf von ihrem Freund. Einige Jahre später muss Rachel zur Hochzeit ihrer besten Freundin an den Ort des Unfalls zurückkehren. Doch geplagt von furchtbaren Kopfschmerzen, stürzt sie schließlich und wacht erst im Krankenhaus wieder auf. Und plötzlich ist ihr Leben so wie es hätte sein sollen. So als wäre der Unfall von damals nie passiert...
Von diesem Buch hatte ich so unfassbar viel Gutes gehört, dass ich mich wahnsinnig auf das Lesen gefreut habe. Meine Mutter hatte es sich eigentlich für ihren Urlaub gekauft, aber da ich so verrückt danach war es zu lesen, hat sie es mir schließlich ausgeliehen und ist nun mit einem anderen Buch in den Urlaub gefahren. Und ja, es hat mir auch gut gefallen. Allerdings fand ich die Auflösung am Ende überhaupt nicht überraschend. Es war exakt genauso wie ich es mir beim Lesen schon zusammengereimt hatte. Aber dafür kann das Buch natürlich nichts. Die Figuren haben mir alle sehr gut gefallen und man konnte die Verwirrung Rachels in vielen Situationen richtig nachfühlen.


"Teuflisches Spiel" von Linda Castillo
An einer Kreuzung wird ein Buggy mit einem amischen Mann und seinen drei Kindern von einem Auto gerammt. Der Autofahrer begeht Fahrerflucht und lässt die Familie einfach zurück. Am Ende überlebt nur eines der Kinder. Kate Burkholder und ihr Team beginnen zu ermitteln. Insbesondere Kate möchte den Verursacher des Unglücks möglichst schnell finden, da es sich bei der Mutter und Ehefrau der Verunglückten um ihre beste Freundin aus Kindheits- und Jugendtagen handelt. Und schon bald stellt sich heraus, dass der scheinbare Unfall überhaupt kein Unfall war...
"Teuflisches Spiel" ist der fünfte Band der Kate Burkholder-Reihe. Die Handlung startet wieder recht spannend, hat dann aber leider im Mittelteil einige Längen, zum Ende hin ist es aber wieder gewohnt spannend und es gibt eine überraschende Wendung, die ich aber dieses Mal auch recht vorhersehbar fand. Zum Glück ist die Rahmenhandlung um Kate Burkholders Privatleben recht interessant und da wird einiges bereits angeschnitten, was sicherlich dann im sechsten Band weitergeführt wird und worauf ich mich jetzt schon freue. Insgesamt ein mittelmäßig guter Band der Reihe!


"Letztendlich sind wir dem Universum egal" von David Levithan
A. ist 16 Jahre alt und wacht von Geburt an jeden Morgen in einem anderen Körper auf. Jeden Tag muss er sich auf ein vollkommen anderes Leben einstellen. Eine andere Familie, andere Freunde, andere Umgebung. Doch A. hat sich mittlerweile daran gewöhnt. Er passt sich dem Leben an, in welchem er gerade steckt, und versucht keinen Schaden zu verursachen. Doch eines Tages lernt er Rhiannon kennen und verliebt sich in sie. Von nun an ist nichts mehr wie zuvor...
Ich stehe diesem Buch sehr zwiespältig gegenüber. Einerseits finde ich die Idee wirklich gut und das war auch der Grund, warum ich das Buch so gerne lesen bzw. als Hörbuch anhören wollte. Andererseits hätte ich mir persönlich gewünscht, dass die ganze Handlung gerade zum Ende hin ein wenig an Spannung gewinnt. So war ich doch sehr enttäuscht vom Ende und mich hat das ganze Buch etwas ratlos zurück gelassen.


"Dreizehn Stunden" von Deon Meyer
Inspector Benny Griessel wurde verpflichtet als Mentor seine jüngeren Polizei-Kollegen bei ihren Fällen zu unterstützen. So wird er eines frühen Morgens zur Leiche einer jungen Amerikanerin gerufen. Während er noch versucht herauszufinden, warum sie Opfer eines Verbrechens geworden ist, stellt sich heraus, dass eine Freundin des Opfers noch weiterhin auf der Flucht ist. Und die Täter ihr dicht auf den Fersen... Doch Griessel kann sich kaum mit dem Fall beschäftigen. Denn kurz darauf wird ein Musikproduzent von seinem Hausmädchen ebenfalls ermordet aufgefunden.
Mir hat der Krimi insgesamt ganz gut gefallen. Die Geschichte war sehr spannend und ich konnte bis zum Schluss noch nicht erahnen wie die beiden Handlungsstränge nun miteinander verwoben sind. Besonders interessant war die Geschichte für mich aufgrund der Tatsache, dass der Krimi in Südafrika spielt. Weniger gut gefallen haben mir die unterschiedlichen Charaktere. Alle blieben mir im Laufe der Geschichte fremd und selbst für die Hauptfigur Benny Griessel konnte ich bis zum Schluss keine Sympathie entwickeln.

Montag, 13. Oktober 2014

Rückblick am Montag - Nr. 87


Gehört: "Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner" von Kerstien Gier als Hörbuch begonnen
Gelesen: kaum etwas, nur ein paar Seiten in "Inferno" von Dan Brown
Gesehen: "Grey's Anatomy" und ein wenig "Akte X"
Getan: erste Studienkollegen kennengelernt 
Gegessen: immer wieder belegte Brötchen und Brote 
Getrunken: Wasser und Milchkaffee
Gedacht: "Nun geht bald endlich das Studium los!"
Geärgert: über nichts, woran ich mich noch erinnere
Gefreut: über Gutschein-Geschenke meiner Familie zum Einzug bzw. Studiumsbeginn
Gekaufteinen Sport-BH und sonst nur weiterhin kleinere Dinge für die Wohnung
Gestaunt: wie schön Bremen doch ist

Schon wieder ein Wochenrückblick! Die Wochen fliegen aktuell nur so an mir vorbei! Ich hoffe wirklich sehr, dass ich es in der nächsten Woche endlich schaffen werde, zumindest mal meinen Bücherrückblick fertig zu machen. Das wäre ja mal etwas! ;-) Ansonsten möchte ich mich mal bei euch allen, die immer trotzdem noch so fleißig hier mitlesen und kommentieren, bedanken. Ich freue mich immer sehr darüber! 

Montag, 6. Oktober 2014

Rückblick am Montag - Nr. 86


Gehört: viel Radio 
Gelesen: "Türkisgrüner Winter" von Carina Bartsch
Gesehen: "Grey's Anatomy"
Getan: viel Zug gefahren, umgezogen, geputzt, aufgeräumt und vom Freund verabschiedet
Gegessen: Pizza, Burger, Auflauf... weiter viel Stress- und Unterwegsessen 
Getrunken: Wasser, Saft und Milchkaffee
Gedacht: "So schön, dass alles geklappt hat!"
Geärgert: über die kurzfristige Transporter-Absage
Gefreut: über die schöne Lage meiner neuen Wohnung
Gekauftallerlei Zeug für die neue Wohnung
Gestaunt: wie gut sich meine Blumen auch nach einer Woche mit Umzug noch halten

Ja, tatsächlich fällt der Wochenrückblick heute nicht aus, denn soeben wurde mein Telefon- und Internetanschluss freigeschaltet. So schnell ging das wirklich bisher noch nie bei mir! Aber das ist natürlich toll! Ansonsten lief mein Umzug zwar etwas anders als geplant, aber am Ende doch auch recht gut. Am Mittwochmorgen erfuhr ich, dass wir den für den Umzug eingeplanten Transporter am Donnerstag nicht bekommen. Ich bin dann trotzdem erst einmal Mittwoch mit dem Zug den Schlüssel für die neue Wohnung in Bremen abholen gefahren. Kaum hatte ich den Schlüssel bekommen, teilte mir mein Freund mit, dass es bei sämtlichen Autovermietungsfirmen keinen Wagen für uns am Donnerstag mehr gibt. Schuld war wahrscheinlich das lange Wochenende am Monatsanfang, jedenfalls ist es wohl ansonsten problemlos möglich kurzfristig einen Transporter zu bekommen. Also nahm er spontan einen der letzten verfügbaren Wagen sofort mit und begann sofort mit dem Einladen meiner Sachen, während ich im Zug saß und zurück nach Hamburg fuhr. So bin ich also schon ein wenig früher als geplant hier gelandet! Aber auch wenn noch nicht alles eingeräumt und an seinem Platz ist, fühle ich mich schon richtig wohl. So kann es weitergehen!

Ich wünsche euch eine wunderbare neue Woche!